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Wer bei oder nach dem Zähneputzen häufig an Zahnfleischbluten leidet,
sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen und unbedingt seinen
Zahnarzt aufsuchen. Denn bei regelmäßigem Paradontitis, wie
Zahnfleischbluten im Fachjargon auch genannt wird, können Bakterien aus
den entzündeten Zahnfleischtaschen in die Blutbahn fließen und sich
dort ungehindert ausbreiten. Wer jetzt sagt, dass fast jeder
Zahnfleischbluten hat und deshalb ignoriert werden kann, irrt sich. Es
stimmt, dass fast jeder zweite Deutsche daran leidet, was nicht Anlass
zum Bedenken gibt, ändert aber nichts an der Dringlichkeit, das Problem
zu beheben. Mit einer Zahnzusatzversicherung
bei einer gesetzlichen Krankenversicherung ist man gut aufgehoben und
einer gründlichen Behandlung steht nichts im Wege. Dasselbe gilt
selbstverständlich auch für privat Krankenversicherte, nur dass die
Patienten nicht extra eine Zahnzusatzversicherung abschließen müssen,
sondern entstehende Kosten von der Privaten meist übernommen werden.
Ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte oder Schlaganfälle könnte vom
Zahnfleischbluten verstärkt werden und auch Schwangere sollten bei
Anzeichen eines dauerhaften Blutens, lieber sofort den Arzt aufsuche.
Wissenschaftler sehen nämlich ein Zusammenhang zwischen Frühgeburten
und unbehandelten Zahnbetterkrankungen. Zögern Sie bitte nicht und
suchen Sie ihren Zahnarzt auf – er wird ihnen weiterhelfen können.
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